Abschlusspräsentation 2026It’s a match!

Was macht ein gutes Match aus? Mit dieser Frage haben sich unsere 16 Volontär*innen des Jahrgangs 2024–26 in der zweijährigen Ausbildung beschäftigt und ihre Ergebisse in Form von eigens entwickelten Medien-Start-ups in Offenburg und München präsentiert.
Dabei ging es nicht um Dating-Algorithmen, sondern um eine der zentralen Fragen moderner Medienarbeit: Wie entstehen journalistische Produkte, die wirklich zu ihrer Zielgruppe passen?
Ein passgenaues Match ist in der Medienwelt heute relevanter denn je. Die klassische Hierarchie zwischen Absender und Publikum löst sich zunehmend auf. Journalist*innen müssen die Bedürfnisse, Interessen und Nutzungsgewohnheiten ihrer Zielgruppen präziser verstehen als je zuvor – und gleichzeitig auf einen Markt reagieren, der sich immer schneller verändert.
Wie diese Passgenauigkeit konkret aussehen kann, zeigten die Abschlussprojekte unseres aktuellen Jahrgangs auf ganz unterschiedliche Weise: mal sehr persönlich und nah an den Bedürfnissen der Nutzer*innen, mal datengetrieben und plattformorientiert.
Die Bandbreite der Ideen war in diesem Jahr besonders groß: vom neuen TikTok-Format „Sicherheitscheck“, das politische Fake News auf TikTok entlarvt, über einen freundin-Newsletter für mehr Selbstfürsorge bis hin zum ersten Doku-Podcast, den Burda je entwickelt hat.
Dass ein gutes Match nicht nur zwischen Produkt und Zielgruppe entstehen muss, zeigte auch das Print-to-Podcast-Projekt „Sanft und Sinnlich“. Es entwickelte einen Blueprint für die smarte Zweitverwertung von Inhalten aus den Women-&-Entertainment-Magazinen mithilfe von KI – und machte deutlich, dass erfolgreiche Medienprodukte auch intern zum Markenprofil passen müssen.
Die Abschlusspräsentationen in Offenburg und München haben einmal mehr gezeigt, wie vielseitig, strategisch und innovativ journalistisches Arbeiten heute gedacht werden kann.
Ein herzlicher Dank gilt allen Kolleg:innen, die unsere Volontär:innen auf diesem Weg begleitet, unterstützt und angefeuert haben. Besonders Elisabeth Burda Furtwängler und Jan Wachtel, die die Präsentationen in München begleiteten.
